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Fröhliche Weihnachten

Licht, Freude, Hoffnung – für die Feiertage und die Zukunft wünscht der Heimatverein allen Mitgliedern, Gönnern, Leserinnen und Lesern eine schöne Advents- und Weihnachtszeit sowie ein gesundes, friedvolles neues Jahr.

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„Aktuelle Bilder“

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Gruß der Heimatverein Altenberge

Adventsblasen 2019

Wer an den zwei Adventssonntagen abends in Altenberge langdauernde, teils etwas dumpf klingende Töne vernimmt, sollte sich keine Sorgen machen. Es ist kein Signal eines Sprengmeisters, sondern der nachhaltige Ruf von Mitgliedern des örtlichen Heimatvereines. Sie haben sein einigen Jahren die alte Tradition des Adventsblasens wieder aufgenommen. Was in der Grafschaft Bentheim teils als Midwinterblasen, in evangelisch geprägten Regionen als Turmblasen bezeichnet wird, ist gedacht als klares Signal: Weihnachten kommt. In Zeiten, wo es keine Straßenbeleuchtung gab, kaum Fernseher und die Adventszeit noch als „stille Zeit“ betrachtet wurde, vernahmen die Menschen diese Signale noch deutlicher.

Für den Heimatverein Altenberge ist die neue Alte Tradition Teil des selbst erteilten Auftrages, heimatliche Gebräuche zu pflegen. Dass die Adventsbläser schon vor Jahrzehnten unterwegs waren, daran erinnert sich zum Beispiel Bernhard Tieck. Der heute 82-jährige: „Schon als 10-jahriger bin ich mit meinen Freunden an jedem Sonntag im Advent unterwegs gewesen“. Auch andere Ältere können sich an diesen Brauch erinnern. Selbst am Weihnachtsmorgen, wird erzählt, seien die Jungs in aller Frühe aufgestanden, um mit dem Horn aus Birkenholz die Gläubigen zur Christmette zu rufen. Für Tieck wie für andere, die sich an das frühere Adventsblasen erinnern können, ist der wieder aufgelebte Brauch eine Freude.

Die Altenberger Adventsbläser werden also mit ihren Blasinstrumenten, wovon jedes seine eigenen individuellen Ton entfaltet, durch die Straßen ziehen. Und wer die Klänge der Hörner vernimmt, darf sich gern erkenntlich zeigen. Viel mehr aber sagen die bewusst monotonen Töne: Bereitet euch vor, bald ist Weihnachten.

Die Ursprünge des Adventsblasens gehen – je nach Region und Religion, geschichtlich weit zurück. Ganz ursprünglich nutzten die Hirten und Schäfer den Klang des Hornes, um sich untereinander zu verständigen. Aus dem Löninger Raum wird berichtet, das sich zwischen den Bauernschaften gleichsam Wettbewerbe darüber entfalteten, welche Hörner am weitesten zu hören waren. Die Lautstärke der Klänge wird durch die Luft in den Lungen der Bläser bestimmt. Die Technik ist schnell erlernbar, eine gute Lunge von Vorteil, sagen die Bläser. Als kleiner Trick für lautere Töne gilt: Nasse Hörner blasen lauter.

Brot backen

Am Freitag den 17.Januar ab 17 Uhr. Brote backen im Historisches Backhaus wo nach traditioneller Art gebacken wird.

„Die Nuss ist geknackt“

„Die Nuss ist geknackt und damit das Rätsel gelöst“, atmete Dr. Andreas Eiynck, Leiter des Emslandmuseums Lingen, erleichtert auf und gratulierte dem Heimatverein Altenberge zum „ältesten Bauernhaus des Emslandes“. Es stammt aus dem Jahre 1562 und gehört dem Landwirt Hermann Büter-Paukers (85) in der Dorfstraße Nr. 97 in Altenberge.

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